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Rain: Zu einer gewichtigen Informationsveranstaltung trafen sich die Feuerwehrführungskräfte aus dem Inspektionsbereich Donau-Lech und Große Kreisstadt Donauwörth im „Bayertor“ in Rain am Lech. Gewichtig deshalb, weil es Einiges zu bereden gab – schließlich hatten die Wehren im Inspektionsbereich gut 700 Einsätze zu absolvieren.

Kreisbrandinspektor Jürgen Scheerer begrüßte Kreisbrandrat Rudolf Mieling, die Kommandanten, Stellvertreter und Jugendwarte sowie ehemalige Führungskräfte, stellvertretenden Landrat Reinhold Bittner und Bürgermeister Gerhard Martin.

Bürgermeister Martin bedankte sich bei den Feuerwehren für die gute Zusammenarbeit und das erbrachte Engagement. Bittner sprach die Wichtigkeit der Feuerwehren im Landkreis an und bedankte sich über die gute Zusammenarbeit zwischen der Kreisbrandinspektion und dem Landkreis. Kreisausbilder Andreas Rieder berichtete derweil über die bevorstehende „Modulare Truppausbildung“, die Grundlage für weiterführende Lehrgänge an den Feuerwehrschulen ist. Diese Ausbildung wird im Frühjahr wieder stattfinden.

2019 1122 Einsatz Nr74 2019 GansheimMarxheim-Gansheim: Unfall Dramatische Szenen in Gansheim: Kollegen retten einem 31-Jährigen das Leben. Viele Einsatzkräfte vor Ort

Bei einem Arbeitsunfall in Gansheim haben sich am Donnerstag (21.11.2019) dramatische Szenen abgespielt: Ein Arbeiter wurde in einem Graben verschüttet. Kollegen gelang es, den 31-Jährigen ein Stück weit wieder auszugraben, bis die Rettungskräfte ankamen. Dadurch retteten die Männer dem Opfer mit ziemlicher Sicherheit das Leben.

Die Bauarbeiter waren nach Auskunft der Polizei auf dem Anwesen im Neubaugebiet am nördlichen Ortsrand (Von-Wellenstein-Straße) damit beschäftigt, die Versorgungsleitungen für ein neues Wohnhaus zu verlegen. Dazu wurde ein über zwei Meter tiefer Graben ausgehoben. In diesem stand gegen 12.35 Uhr der 31-Jährige. Plötzlich brach der Graben ein und der Mann wurde fast gänzlich mit Erde und Steinen bedeckt. Nur noch ein Arm habe aus dem Erdreich geragt, schildert Hartmut Vogt, stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Rain. Die Kollegen des Opfers reagierten sofort. Sie sicherten nach Auskunft von Kreisbrandrat Rudolf Mieling mit der Baggerschaufel den Graben über dem Verschütteten, sprangen zu diesem hinunter und entfernten mit bloßen Händen das Material so weit, dass der Kopf und der Brustkorb wieder frei waren. Der 31-Jährige sei noch bei Bewusstsein gewesen, so Mieling.

Hätten die Männer nicht derart geistesgegenwärtig gehandelt, wäre der Arbeiter höchstwahrscheinlich erstickt, erklärt der Kreisbrandrat: „Er hätte wohl keine Chance gehabt. Mit so viel Gewicht auf dem Brustkorb atmet man noch einmal ein und nie mehr aus.“

Aufgrund des Notrufs wurden gleich sechs Freiwillige Feuerwehren mit insgesamt rund 70 Kräften alarmiert: die in Gansheim, Marxheim, Schweinspoint, Burgmannshofen, Rain und Monheim. Die beiden Letzteren rückten mit ihren Drehleitern an. Die ersten Feuerwehrleute seien rasch vor Ort gewesen, berichtet Mieling. Sie hätten den 31-Jährigen vollends ausgegraben. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt legten die Kräfte den Schwerstverletzten auf eine sogenannte Schleifkorbtrage und hoben diese mithilfe einer Drehleiter aus dem Graben. Anschließend wurde der Arbeiter mit dem Rettungshubschrauber in die Uniklinik nach Augsburg geflogen. Lebensgefahr bestand nach Angaben von Vogt nicht.

Rain: Bei einem Unfall auf der B16 zwischen Rain und Burgheim gibt es bei einem Überholmanöver eine regelrechte Kettenreaktion. Es hätte noch schlimmer kommen können.

Eine regelrechte Kettenreaktion bei einem Unfall im Zuge eines Überholmanövers auf der B16 auf Höhe Staudheim hatte am frühen Montagnachmittag (18.11.2019) drei Verletzte, drei demolierte Autos und gehörigen Sachschaden zur Folge. Die Bundesstraße musste für mehr als zwei Stunden komplett gesperrt werden.

Unfall zwischen Rain und Burgheim: Autos berühren sich seitlich
Es war laut Polizei gegen 13.05 Uhr, als sich zwischen Rain und Burgheim eine größere Fahrzeugkolonne in Richtung Neuburg bewegte. ein 20-Jähriger aus dem Lechgebiet überholte mit seinem Pkw. Er zog auf gerader Strecke bei freier Gegenspur an mehreren Autos und einem Lastwagen vorbei. Vor diesem scherte jedoch ein 59-Jähriger aus Augsburg mit seinem Auto (Opel) aus, weil er den von hinten nahenden Pkw (BMW) übersah. Als beide Wagen auf gleicher Höhe waren, berührten sie sich seitlich. Durch den Zusammenstoß wurde der Opel gegen einen weiteren Pkw geschleudert, der in der Kolonne unterwegs war. Dessen Fahrer verlor ebenfalls die Kontrolle über seinen Wagen und dieser drehte sich um 180 Grad.

Durch diese Tatsache geriet wiederum auch der BMW ins Schleudern, geriet nach links ins Bankett und streifte einen Baum. Dadurch wurde das rechte vordere Rad von der Achse gerissen und über die Straße geschleudert.

Die anderen Verkehrsteilnehmer in der Kolonne erkannten der Polizei zufolge die Situation und konnten verhindern, dass es zu weiteren Karambolagen kam. Die Tatsache, dass kein Fahrzeug entgegenkam, sei ebenso ein glücklicher Umstand gewesen, denn andernfalls „hätte dies sicherlich zu schwerwiegenden Unfallfolgen geführt“.

2019 1114 Einsatz Nr69 2019 Unfall B16Rain/Burgheim: Tödlicher Unfall zwischen Burgheim und Rain: Der 20-Jährige hatte beim Einfahren auf die Bundesstraße ein Auto übersehen.

Ein tragischer Unfall hat sich am Donnerstag (14.11.2019) gegen 5.30 Uhr auf der B16 bei Burgheim ereignet. Ein 20-jähriger Burgheimer kam dabei ums Leben.

Nach Polizeiangaben wollte der Burgheimer gegen 5.30 Uhr an der Auffahrt in die B16 bei Burgheim nach links in die Bundesstraße einbiegen, als er das Auto eines 43-jährigen Mannes übersah, der in Richtung Rain fuhr. Die beiden Fahrzeuge prallten ineinander, wobei bei dem Zusammenstoß das Fahrzeug des Burgheimers auf die Gegenfahrbahn geschleudert wurde und dort mit einer Sattelzugmaschine kollidierte. Der 46-jährige Fahrer des Sattelzuges war auf der B16 in Richtung Neuburg unterwegs. Der 20-Jährige wurde bei dem Zusammenstoß so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb. Der 43-jährige Autofahrer trug leichte Verletzungen davon und kam mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Die Verletzungen des Sattelzug-Fahrers konnten ambulant behandelt werden.

2019 1112 Einsatz Nr68 2019 Laster verliert ÖlRain: Zwischen Südzucker und Gewerbegebiet dehnt sich die Ölspur aus.

Eine ausgedehnte Ölspur zieht sich seit dem frühen Dienstagmorgen mitten durch Rain. Sie verläuft zwischen Südzucker (Donauwörther Straße) und dem Gewerbegebiet in der Neuburger Straße auf einer Länge von rund 2,5 Kilometern. Wie die Polizei auf Anfrage mitteilt, war gegen 6 Uhr bei einem Laster einer Entsorgungsfirma – zunächst unbemerkt – wohl Motorenöl ausgelaufen. Die Freiwillige Feuerwehr Rain war stundenlang damit beschäftigt, das Öl zu binden und zu entsorgen.

Rain: Nachts um 3 Uhr schrillt der Rauchmelder in einer Wohnung in Rain. Als die Feuerwehr kommt, findet sie den Bewohner schlafend auf der Couch.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (01.11.2019), gegen 3.30 Uhr, hat eine im Ofen vergessene Pizza einen Rettungseinsatz der Feuerwehr in Rain am Lech (Donau-Ries)notwendig gemacht. Der Alarm eines Rauchmelders schreckte in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses eine Frau aus ihrem Bett. Sie wählte den Notruf.

Rain: Feuerwehreinsatz wegen vergessener Pizza
Als die Einsatzkräfte vor Ort waren, ergaben sich Hinweise darauf, dass sich in der Wohnung, aus der der Rauchmelder zu hören war, wohl noch eine Person befindet. Während die FFW Rain gerade dabei war die Wohnungstüre zu öffnen, konnte für die Wohnung ein Zweitschlüssel ausfindig gemacht werden.

Genderkingen: Vier Feuerwehren eilen am Samstag zu einem Haus in Genderkingen. Polizei lobt den Zeugen für sein Verhalten.

Ein aufmerksamer Bürger hat am Samstag in Genderkingen einen Brand an einem Wohnhaus entdeckt und damit wohl Schlimmeres verhindert. Der 38-Jährige sah gegen 15.45 Uhr, dass an dem Gebäude in der Raiffeisenstraße Rauch aufstieg. Der Mann erkannte, dass auf dem Balkon ein Blumenkübel brannte. Der Zeuge klingelte an der Haustür, doch niemand öffnete. Deshalb verständigte er die Feuerwehr. Bis zu deren Eintreffen hielt er die Flammen mit Wasser aus dem Gartenschlauch. Es rückten die Freiwilligen Feuerehren aus Genderkingen, Feldheim, Hamlar und Rain an. Sie mussten sich Zutritt ins Haus verschaffen, um den Kübel zu löschen. Die Polizei geht davon aus, dass das Holzgefäß durch einen Kurzschluss an einer Außensteckdose in Brand geriet. Ein Fremdverschulden oder fahrlässiges Handeln wird derzeit ausgeschlossen. Am Gebäude entstand kein Schaden. Die Polizei hat für den 38-Jährigen ein Sonderlob parat: „Dem Mitteiler ist Dank und Respekt auszusprechen.“ (dz)

2019 0921 Aktionstag2019 2Monheim/Rain: Tausende erleben bei spektakulären Übungen und Ausstellungen der Gerätschaften, was die Einsatzkräfte leisten. Was geboten war

Verletzt und bewegungsunfähig liegt ein Mann auf dem Dach des Monheimer Feuerwehrgerätehauses. In Sekundenschnelle erreicht das neueste Fahrzeug der Monheimer FFW den Einsatzort, die Drehleiter wird ausgefahren und Einsatzkräfte von BRK und Feuerwehr versorgen den Verunglückten. Gleich darauf kann er von den Rettern mit einer an der Drehleiter befestigten Trage vom Dach hinunter zum wartenden Sanitätswagen gebracht werden.

Es ist ein klassisches Szenario, das sich am Sonntag vor den Augen hunderter Zuschauer abspielt. Anlass für die Schauübung ist der Feuerwehr-Aktionstag, der vom Bezirksfeuerwehrverband Schwaben organisiert wurde.

Personalmangel vorbeugen
„An diesem Wochenende sollen sich möglichst alle Feuerwehren des Landkreises präsentieren“, erklärt Max Fischer, der in Monheim Jugendwart ist. Dabei solle vor allem das Interesse an den Wehren in der Region geweckt werden. „Eventuellem Personalmangel in der Zukunft muss vorgebeugt werden“, sagt Fischer. Das gelinge am besten, indem schon jetzt neue Leute für das Ehrenamt begeistert werden.

Dafür haben die Monheimer zusammen mit elf benachbarten und befreundeten Wehren ein vielseitiges Programm zusammengestellt: Sowohl eine Crash-Rettung, bei der sie ein Auto auseinanderbiegen, als auch eine technische Rettung, bei der ein eingeklemmter Verunglückter schonend aus einem Fahrzeug gerettet wird, werden vorgeführt. Außerdem zeigt die Rettungshundestaffel die Fertigkeiten ihrer Hunde, an einem Gerätewagen und einem Katastrophenfahrzeug werden die Geräte erklärt. Für die Kleinsten gibt es eine Hüpfburg und einen Parcours, der mit Feuerwehr-Kettcars gemeistert werden kann. Als besondere Attraktion wird die neue Drehleiter der Feuerwehr Monheim gleich zweimal in unterschiedlichen Schauübungen vorgeführt.

Aktuell sind in Monheim zwölf Feuerwehrler für den Einsatz mit der Drehleiter geschult, im Oktober wird sie offiziell einsatzbereit sein. „Bei uns wird sie wahrscheinlich hauptsächlich zur Personenrettung genutzt“, sagt Max Fischer, für Löschangriffe, Beleuchtung und Belüftung sei sie aber ebenfalls geeignet.

2019 0921 Aktionstag2019 1In Rain zeigten schon am Samstag die Wehren ihr Können
Ortswechsel nach Rain: Schon am Samstag zeigten dort die Wehren aus dem Lechgebiet ihr Können. Mit einer Schau, die sich über die ganze Hauptstraße erstreckte, beteiligten sich die 14 Freiwilligen Feuerwehren aus Rain, Genderkingen und Niederschönenfeld vollzählig am Schwäbischen Feuerwehrtag; mit dabei war ferner die Werksfeuerwehr der JVA Niederschönenfeld.

Drei Faktoren sind elementar, damit Hilfeleistung funktioniert: Gerätschaft, engagierte ehrenamtliche Frauen und Männer sowie die Zusammenarbeit der Feuerwehr-einheiten, so der Rainer Kommandant Peter Mikschl. Er eröffnete zusammen mit Bürgermeister Gerhard Martin die dreistündige Schau – der Korb der Drehleiter diente als Podium. Ziel, so das Stadtoberhaupt, sei die Demonstration der Einsatzfähigkeit des Gerätes und der Einsatzbereitschaft der Ehrenamtlichen sowie das Werben für den freiwilligen Dienst. „Mit sechs Jahren geht es los“, so Martin mit Blick auf die Hinführung zum aktiven Dienst in der Kinder- und Jugendfeuerwehr.

Von der 50 Jahre alten Tragkraftspritze bis zur neuen Rainer Drehleiter zeigten die Aktiven, wie die Feuerwehren im Lechgebiet flächendeckend mit zeitgemäßem Gerät aufgestellt sind. Gäste aus allen Altersgruppen würdigten das Engagement der „Floriansjünger“ mit gutem Besuch. Besonders stachen die vielen Familien ins Auge; die Jüngsten nahmen das Angebot zum aktiven Mitmachen begeistert an.

Für die Stützpunktwehr Rain schloss sich der öffentlichen Veranstaltung die Gedenkmesse für ihre Verstorbenen mit Herbstfest an. In diesem Rahmen erfolgte vor der Stadtpfarrkirche in ökumenischer Form die Weihe der neuen Drehleiter und des neuen Großraumlüfters durch Stadtpfarrer Jörg Biercher und Pfarrerin Friederike Töpelmann. Mit Blick auf die christliche Tradition und das Eintreten für den Mitmenschen wünschten die Geistlichen „Gottes Segen auf allen Wegen“.

2019 0921 Aktionstag2019 7Zur Schlüsselübergabe begrüßten Feuerwehr-Vorstand Erich Bentzinger und Kommandant Mikschl in der voll besetzten Feuerwehrhalle und dankten den befreundeten Wehren für das Mitwirken am Aktionstag. Die Redner stellten die Tugenden der ehrenamtlichen Kräfte, die Erleichterung der Betroffenen, wenn die Feuerwehr kommt, und den Wunsch auf eine stets gesunde Rückkehr vom Einsatz in den Mittelpunkt ihrer Ansprachen. Bürgermeister Martin übergab symbolisch den Schlüssel für die Drehleiter an Kommandant Mikschl. Die Grüße der Kreisbrandinspektion überbrachte Jürgen Scheerer; der Kreisbrandinspektor wies darauf hin, dass in Bayern alle zwei Minuten eine Feuerwehr ausrücke.

Landkreis und Staat – beide Körperschaften haben die Drehleiter mit finanziert – stehen an der Seite der Feuerwehren, versicherten Stellvertretender Landrat Dr. Peter Thrul und Landtagsabgeordneter Wolfgang Fackler.

 

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2019 0921 Ich will Feuerwehrmann werdenEhrenamt: In Bayern gibt es so viele freiwillige Feuerwehrmänner und -frauen wie sonst nirgends in Deutschland. Warum eigentlich? Ein Streifzug durch unsere Region auf der Suche nach der Faszination

„Nein, ich schaff’ das schon“, sagt Ben und schiebt die helfende Hand zur Seite. Breitbeinig stellt sich der Sechsjährige vor den Feuerlöscher, umschließt mit beiden Händen den Griff und packt kräftig zu. Jeder Muskel seines Körpers scheint sich anzuspannen, als er den roten Metallzylinder in die Höhe wuchtet. Doch Ben schafft das schon. Angestrengt und stolz zugleich schleift er den Feuerlöscher die zwei Meter hinaus aus der Garage. Dorthin, wo das Feuer brennt. Er bringt ihn in Stellung, greift den Schlauch, richtet ihn auf die Flammen. Ungeduldig wartet er auf den Löschbefehl.

Endlich darf er das. Die vergangenen Monate waren hart für Ben, erzählt sein Vater Martin Göttler: „Seit etwa einem halben Jahr fragt er mich, wann er denn endlich zur Feuerwehr gehen darf.“ Monatelang musste Göttler, selbst aktiver Feuerwehrmann, seinen Sohn vertrösten: Erst wenn er sechs Jahre alt ist, lautete die Antwort. Ben musste sich gedulden. Die Wartezeit überbrückte er unter anderem mit Fortbildungen vor dem heimischen Fernseher: „Feuerwehrmann Sam“ zählt zu Bens Lieblingssendungen. Dann kam der Geburtstag – und der erste Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr in Rain am Lech im Landkreis Donau-Ries.

2019 0911 Unfall Muenster Oberpeiching Rain Maisfeld PolizeiRain-Oberpeiching: Eine junge Frau wird von einem Auto erfasst und ins Maisfeld geschleudert. Sie erleidet mehrfache, offene Frakturen. Das Unfallgeschehen ist mehr als tragisch.

Junge Frau steigt aus, weil ihr übel ist
Gut einen Kilometer nach Ortsende Oberpeiching wurde der jungen Frau übel. Sie stieg aus und ging auf die gegenüberliegende Fahrbahnseite zum Grünstreifen. Ihr Freund kam ihr nach, ließ das Auto aber mit angeschaltetem Fernlicht und offener Fahrertüre stehen.

2019 0820 Feuerwehrtag 2019

Am 21. September findet eine zentrale Veranstaltung aller Feuerwehren im Stadtgebiet zum "Schwäbischen Feuerwehrtag 2019", in der Rainer Hauptstraße statt. Es findet eine große Fahrzeugausstellung, mit Vorführung des neuen Drehleiterfahrzeugs der FF Rain, sowie die Präsentation der Jugend- und Kinderfeuerwehren statt. Hierzu laden wir jetzt schon die gesamte Bevölkerung unserer schönen Heimatstadt ein.

Wir freuen uns auf Deinen Besuch!

2019 0907 Schwäbischer Feuerwehrtag2019

 

 

 

2019 0814 Einsatz Nr46 2019Rain: Am Montag (12.08.2019) ist nahe Rain ein Landwirt in Not geraten. Die Feuerwehr sammelte stundenlang die Ernte wieder auf. 

Der 41-jährige Fahrer des Traktors war gegen 16.15 Uhr auf der Staatsstraße unterwegs, als er auf Höhe Oberpeiching überholt wurde. Aus Unachtsamkeit ist er nach Angaben der Polizei Rain seitlich auf das Bankett geraten. Das brachte sein Gespann ins Schlingern. Dadurch löste sich der Anhänger aus der Zugdeichsel und kippte schließlich um. Er bleib auf der Seite liegen. Die Ladung verteilte sich neben der Fahrbahn und im Acker nebenan.

 

 

 

 

Rain: Kartonagen fallen auf die Männer, 28 und 41 Jahre alt, herunter. Die Bergung gestaltet sich als schwierig.

Bei einem Betriebsunfall in Rain sind in der Nacht auf Sonntag (04.08.2019) zwei Männer, 41 und 28 Jahre alt, leicht bis mittelschwer verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich gegen 0.05 Uhr in einem kartoffelverarbeitenden Betrieb, wie die Polizei berichtet.

In einer Verpackungshalle stand eine Europalette samt Kartoffelprodukte (Gesamtgewicht rund 800 Kilogramm) nicht ordnungsgemäß auf dem Förderband. Die beiden Arbeiter versuchten, die Palette auf das Förderband zu schieben. In der Folge lösten sich den Beamten zufolge jedoch Kartonagen, die auf die Männer flogen. Die Beförderungsanlage befindet sich auf einer Höhe von etwa 7,5 Metern.

2019 0718 EinsatzNr40 2019 KleinkraftradDie junge Fahrerin musste mit dem Rettungshubschrauber in die Uniklinik nach Augsburg gebracht werden

Eine 17-Jährige aus dem Lechgebiet verunglückte am frühen Dienstagabend mit ihrem Leichtkraftrad auf der Südumgehung (Staatsstraße 2017) von Rain. Wie die Polizei mitteilt, fuhr die junge Frau in der Verlängerung der Münchner Straße stadtauswärts in den Kreisverkehr. Beim Ausfahren in Richtung Münster stürzte sie – vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit. Sie verletzte sich dabei mittelschwer und musste mit dem Rettungshubschrauber in die Uniklinik nach Augsburg gebracht werden. Der Schaden am Leichtkraftrad liegt bei rund 1500 Euro. Anderweitige Schäden sind nicht entstanden.

 

 

2019 07 15 Einsatz Nr39 2019 Brand in WallerdorfRain-Wallerdorf: Zwei Gebäude stehen morgens um 4.30 Uhr in Flammen. PV-Anlage behindert Löscharbeiten

In Wallerdorf sind am frühen Samstagmorgen (13.07.2019) gegen 4.30 Uhr zwei Lagerhallen für landwirtschaftliche Maschinen komplett niedergebrannt.

Nach Angaben der Polizei Rain standen bei Eintreffen der Einsatzkräfte die zwei über den Dachstuhl verbundenen Gebäude in Flammen. Es sei allerdings gelungen, ein Übergreifen des Brands auf einen angrenzenden Rinderstall zu verhindern und so auch das Wohnhaus zu schützen. Menschen und Tiere wurden nicht verletzt.

Doch eine der beiden brennenden Hallen bereitete der Feuerwehr große Schwierigkeiten: Auf der großen Scheune war eine Photovoltaikanlage verbaut, die im Zuge des Brands herabfiel. Die Splitter der Anlage zerstörten teilweise die Schläuche der Feuerwehr.

2019 07 13 Kreisjugendfeuerwehrtag Etting 2019Rain-Etting: Wettbewerb Beim Kreisjugendfeuerwehrtag gewinnt ein Team aus Altisheim/Leitheim. Insgesamt sind 34 Gruppen in Etting am Start. Teilnehmer müssen über einen Parcours.

Früh übt sich, wer ein Feuerwehrmann oder eine Feuerwehrfrau werden will: Beim Kreisjugendfeuerwehrtag im Rainer Stadtteil Eching traten 36 Teams an, um ihr praktisches Geschick, aber auch ihre theoretischen Kenntnisse zu beweisen. Den Sieger stellte die Feuerwehrausrückegemeinschaft Altisheim Leitheim.

An dem Wettbewerb nahmen 36 Teams zu je vier Mitgliedern teil. Die kamen aus 15 Jugendgruppen der Feuerwehren des Landkreises Donau-Ries. Die größten Kontingente stellten der Nachwuchs aus Bayerdilling und aus Etting mit jeweils vier Gruppen.

Die Teilnehmer hatten eine Wettbewerbsbahn möglichst schnell und fehlerfrei zu durchlaufen. Der Parcours bestand aus acht Stationen. Es galt, eine Saugleitung zu kuppeln und eine Feuerwehrleine durch eine Öffnung in einer Wand zu werfen, die in sieben Metern Entfernung stand. Weiter waren Schläuche möglichst gerade auszurollen, unterschiedliche Feuerwehrknoten an ein Gestell zu binden, eine Schlauchleitung zusammenzukuppeln sowie durch einen Kriechtunnel zu robben, um danach ein C-Strahlrohr mit einem Schlauch an Zum Auftakt des Kreisjugendfeuerwehrtags marschierten die 34 Teams zusammen mit Führungskräften und Ehrengästen zum Wettkampfareal. einem Galgen zu befestigen. Der Abschluss der Bahn war ein angedeuteter, 1,80 Meter breiter Wassergraben, den die Teilnehmer überwinden mussten.

Rain:  Mann erleidet lebensgefährliche Verletzungen

Ein heftiger Unfall ist am Wochenende im Lechgebiet geschehen. Ein 58-jähriger Autofahrer ist am Samstag auf der B16 bei Rain gegen einen Trafokasten geschleudert. Dabei zog er sich lebensgefährliche Verletzungen zu.

„Der Mann kam auf der B16 bei Rain am Lech auf die Gegenspur, raste über die Böschung hinab gegen einen Überseecontainer und wurde gegen einen Trafokasten geschleudert“, teilte die Polizeiinspektion Rain am Sonntag mit.

Retter brachten den lebensgefährlich Verletzten ins Krankenhaus.

 

 

Rain: Am Samstag (15.06.2019) kam es in einem Mehrfamilienhaus in Rain zu einem Brand, bei dem zwei Menschen verletzt wurden. Nach Polizeiangaben wurde gegen 16.50 Uhr ein Notruf abgesetzt, da es im Erdgeschoß des Hauses stark qualmte. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr brannte die komplette Küche im Erdgeschoß lichterloh. Ein Bewohner des Hauses sowie ein Nachbar hatten noch versucht, das Feuer zu löschen. Sie erlitten Rauchvergiftungen. Die Feuerwehr Rain rückte mit rund 30 Mann an und konnte die Flammen rasch löschen. Die beiden verletzten Männer im Alter von 39 und 54 Jahren wurden mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus nach Donauwörth gebracht. Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 40 000 Euro. Zur Klärung der Brandursache hat die Kriminalpolizei Dillingen routinemäßig die weiteren Ermittlungen übernommen.

 

 

 

 

2019 0529 Triol2010

Die Feuerwehr Breitenwang-Mühl war Gastgeberin des 57. Landes-Feuerwehrleistungsbewerbes. Im Fire Cup holte sich die Bewerbsgruppe Niederthai 3 nach exzellenten Leistungen die Trophäe!

Der Wettergott schaute auf die Florianis – fünf Minuten nach dem letzten von 274 Löschangriffen begann es zu regnen. Dies Sonne schien letztlich für die Bewerbsgruppe Niederthai 3, die in einem hochklassigen Finale das Team aus Niederndorf besiegte. Der gesamte Bewerb war von tollen Leistungen geprägt – aber was die Finalisten im Fire Cup zeigten, (die besten 24 Gruppen des Vorjahresbewerbes stehen sich hier in K.-O.-Duellen gegenüber) hat alle Erwartungen übertroffen. Die idealen Bedingungen nutzten die Teams für Spitzenzeiten bei oftmals fehlerlosen Leistungen.  Die Ötztaler gaben bis zum letzten Löschangriff keinen Zentimeter preis und waren letztlich um rund drei Sekunden schneller als die Unterländer.

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Ein Feuerwehrler reicht die Rechnung an die Stadt Rain weiter. 

Irritationen über eine Rechnung für eine Feuerwehrdienstbluse und für das Annähen eines Ärmelzeichens haben im Stadtrat Rain – in einer insgesamt turbulenten Sitzung am Dienstag – zu einer besonders lebhaften Diskussion geführt.

Oberpeichings Ortssprecher Johannes Schachaneder hatte diese Rechnung von der Stadt Rain in seiner Funktion als Kommandant der Oberpeichinger Wehr bekommen. Er wunderte sich darüber, da er eine ähnliche in seinen zwölf Dienstjahren in dieser Position nie erhalten hatte.

Antrag, dass die Stadt die Hemden bezahlt
Er stellte deshalb einen Antrag, in dem darum bat, Diensthemden, -blusen, Krawatten und ähnliches künftig nicht mehr in Rechnung zu stellen und bereits bezahlte Rechnungen rückwirkend zu erstatten. Schließlich sei die Beschaffung von Feuerwehrdienstkleidung Aufgabe der Stadt. Schachaneder verwies auf das Gesetz und darauf, dass sich Feuerwehrleute in ihrer ohnehin für diese wichtige Aufgabe ehrenamtlich zur Verfügung stellen.

2019 0510 Feuerwehr im EinsatzLandkreis: Feuerwehr Nach dem schweren Unfall bei Genderkingen stellt sich die Frage: Was darf ein alarmierter Helfer, der mit dem Privatwagen zum Gerätehaus unterwegs ist? Polizei und Kreisbrandrat erläutern die Fakten und geben Ratschläge

Die Sirene heult, der Funkmeldeempfänger am Gürtel piepst — das passiert im Donau- Ries-Kreis jeden Tag mehrere Male. Die freiwilligen Feuerwehren in der Region mit ihren insgesamt rund 7300 aktiven Kräften verzeichneten im vorigen Jahr über 2300 Einsätze. Bei einem Alarm lassen die Helfer alles stehen und liegen, setzen sich ins Auto und versuchen so schnell wie möglich zum Gerätehaus zu gelangen. Schließlich gibt es Notfälle, in denen jede Minute zählt.

So war es auch am Mittwochnachmittag. Die Brandmeldeanlage einer Firma im südlichen Landkreis schlug an. Ein Mitglied der Feuerwehr verließ seine Arbeitsstelle und machte sich in seinem Privatwagen auf den Weg zum Gerätehaus in seinem Heimatort. Auf der Kreisstraße zwischen Nordheim und Genderkingen überholte der Mann eine Kolonne aus mehreren Fahrzeugen, übersah jedoch einen entgegenkommenden Pkw. Die beiden Autos stießen heftig zusammen. Die Beteiligten hatten nach ersten Erkenntnissen großes Glück: Obwohl sich der Wagen des Feuerwehrmanns auch noch überschlug, kamen beide Fahrer mit leichteren Verletzungen davon.

„Gott sei Dank ist da nicht mehr passiert", zeigt sich Kreisbrandrat Rudolf Mieling erleichtert. Er weiß, dass solche Unfälle ab und zu passieren. Meist gehe es mit Blechschaden ab, ein vergleichbar schlimmes Unglück in dieser Konstellation habe es im Landkreis seit Jahren nicht gegeben.

Rain: Die Stadt Rain kauft 27 neue Jacken und Hosen für alle derzeit aktiven Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehr Rain.

Das beschloss der Stadtrat in seiner vergangenen Sitzung am Dienstag. Die Gesamtkosten betragen rund 30 800 Euro. Der Freistaat Bayern fördert allerdings die Ausstattung nur für die Anzahl der Atemschutzgeräte, die auf den Fahrzeugen „verlastet" sind. Das sind im Fall der FFW Rain 14 Stück, für die der Freistaat je 300 Euro Zuschuss gibt. Die Stadt Rain stattet dennoch alle 27 Atemschutzgeräteträger in Rain mit der neuen Schutzkleidung aus. Schließlich seien sie alle, so Bürgermeister Martin, „besonderen Gefahren ausgesetzt". (wüb)

Pressebericht aus der Donauwörther-Zeitung vom 09.05.2019

 

 

2019 0508 Einsatz Nr242019 Brand MähgerätBurgheim/Bertoldsheim (DK): Am Mittwoch (08.05.2019) gegen 13.30 Uhr hat ein Mähgerät bei Burgheim Feuer gefangen und ist vollständig ausgebrannt. Bei den Mäharbeiten an hohem, trockenem Schilf hatte sich eine Staubschicht auf der Motorabdeckung des Fahrzeuges gebildet.

Durch die hohen Temperaturen in diesem Bereich kam es zu einer Entzündung. Das Feuer griff auch auf den Schilfgürtel über. Die Feuerwehr Burgheim erreichte zuerst die Brandstelle und hatte die Situation schnell im Griff. Bei dem Brand entstand hoher Schaden, da es sich bei dem Fahrzeug um eine Sonderanfertigung handelt. Mitarbeiter der Firma bezifferten den Schaden auf zirka 160.000 Euro. Die Polizei geht dagegen von 50.000 Euro Schaden aus. Verletzt wurde niemand. Die Verbindungsstraße zwischen Burgheim und Bertoldsheim blieb frei befahrbar.

Pressebericht Donaukurier https://www.donaukurier.de/lokales/neuburg/DKmobil-Maehgeraet-brennt-voellig-aus;art1763,4176258.

 

 

 

2019 0409 die neue DrehleiterAm heutigen Dienstag (09.04.2019) kam gegen 18:30 Uhr die neue Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Rain an unserem Gerätehaus an. Eine Abordnung von unseren Drehleitermaschinisten wurde seit Montagmorgen auf die neue Drehleiter der Firma Rosenbauer in Karlsruhe geschult. Auf der Heimfahrt wechselten sich die Fahrer ab, dass jeder das Fahrgefühl des neuen Mercedes spüren konnte. Am Gerätehaus in Rain wurde die Drehleiter von aktiven und passiven Kameradinnen und Kameraden sowie alle Fahrzeugen begrüßt. Bei Einfahrt auf den Hof begrüßten sich die alte und die neue Drehleiter mit ihren Martinshörnern. Die in die Jahre gekommene Drehleiter wird die Feuerwehr Rain in den nächsten Tagen vollständig verlassen. Natürlich standen auch die ersten Fahrversuche auf dem Plan, sodass jeder das Fahrzeug inspizieren konnte.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei der Stadt Rain für die gute Zusammenarbeit, die extrem schnelle Verwirklichung und allen Mitgliedern des Fahrzeugausschusses der Feuerwehr Rain. Unser Dank gilt auch der Rosenbauer Group in Karlsruhe für die Einweisung und Verpflegung unserer Maschinisten.

  

 

 

 

 

 

2019 0407 Einsatz Nr18 2019 BrandRain: In einer Siedlung in Rain brennt ein Schuppen.  Das Feuer  kokelt den Dachstuhl an. Schaden 50000 bis 70000 Euro

Die Bewohnerin des Hauses und ihr Sohn entdeckten das Feuer gegen 16 Uhr. Da der Schuppen nur etwa eineinhalb Meter vom Wohnhaus entfernt steht, bestand Gefahr. dass die Flammen auf das Gebäude übergreifen. Die Feuerwehr Rain rückte mit 30 Mann an und verhinderte durch ihr rasches Eingreifen Schlimmeres. Allerdings kokelte der Dachstuhl bereits, wie die Polizei sagt. Verletzt wurde niemand. Die Kripo ermittelt routinemäßig.

Rain: Die Ursache für einen Brand in einem Wohnhaus in Rain steht nun fest. Nach Erkenntnissen der Kripo Dillingen löste mit höchster Wahrscheinlichkeit ein technischer Defekt an einem elektronischen Gerät das Feuer aus. Dies hätten Ermittlungen der Brandexperten der Dienststelle ergeben, teilt Kripo-Chef Michael Lechner auf Anfrageunserer Zeitung mit.

Wie berichtet, bemerkte ein Anwohner am Morgen des vorigen Donnerstags, dass es im Dachgeschoss des Gebäudes brannte. Als die Feuerwehr eintraf, stellte sie fest, dass ein Zimmer im Dachspitz in Flammen stand. Den Einsatzkräften gelang es laut Kreisbrandmeister Peter Mikschl, das Feuer zu löschen, bevor es auf den Dachstuhlübergriff: „Hätte die Feuerwehr aus Rain nicht so blitzschnell gehandelt, wäre größerer Schaden entstanden. "Glücklicherweise sei der Raum auch mit Rigipsplatten verkleidet gewesen, was feuerhemmend gewirkt habe. Der Schaden dürfte nach ersten Schätzungen der Kripo bei rund 100.000 Euro liegen. Das Zimmerwurde zerstört, das Dachgeschoss ist laut Mikschl verrußt. (cz•i)

Pressebericht aus  der Donauwörther-Zeitung vom 13.03.2019

KBR MielingLandkreis: Rudolf Mieling ist weiterhin Chef der 168 Feuerwehren im Landkreis. Mit überwältigender Mehrheit wird der Kaisheimer wiedergewählt.

Am Ende war es eine klare Angelegenheit, fast Routine. Der wichtigste Punkt der Dienstversammlung aller Landkreis-Feuerwehren am Samstag in der Huisheimer Sulafeldhalle war die Neuwahl des Kreisbrandrates. Dabei gab es keine Überraschung: Rudolf Mieling kandidierte erneut und wurde ohne Gegenbewerber mit überwältigender Mehrheit in seiner Aufgabe bestätigt. Jetzt hängt der Kaisheimer noch einmal fünf Jahre dran, dann ist er 65 Jahre und hat die Altersgrenze erreicht.

Ein schöneres Geschenk - einen Tag vor seinem 60. Geburtstag - hätte sich Mieling nicht wünschen können. Er war dann auch angesichts des Votums von 141 der 153 Delegierten so überwältigt, dass ihm fast die Stimme versagte. Mieling erklärte, er werde sich mit aller Kraft für die Belange der 160 Freiwilligen Feuerwehren, vier Werksfeuerwehren und vier Betriebsfeuerwehren im Landkreis einsetzen - „in einem schwierigen Umfeld“, wie er zuvor in seinem Rechenschaftsbericht erklärt habe. Nicht alle Wünsche würden erfüllbar sein, „aber wir werden dafür kämpfen“.


2019 0307 Einsatz NR13 Dachstuhl brennt ausRain: In einem Haus im Finkenweg bricht ein Feuer aus. Verletzt wird zum Glück niemand, der Schaden ist aber beträchtlich.

Am Donnerstag (07.03.2019) hat in Rain im Finkenweg der Dachstuhl eines Hause gebrannt. Nach Angaben des Polizeipräsidium Schwaben Nord ist niemand verletzt worden, allerdings liegt der Schaden im sechsstelligen Bereich. Gegen 6.30 Uhr wurde der Brand gemeldet, bis die Streife eintraf stand der Dachstuhl bereits im Vollbrand.

Glücklicherweise befanden sich keine Personen mehr im Anwesen. Der Brand wurde durch die freiwilligen Feuerwehren Rain, Marxheim und Feldheim bis etwa 8.15 Uhr gelöscht, die mit insgesamt 46 Kräften im Einsatz waren. Seitens der Polizei wird zum jetzigen Zeitpunkt eine vorsätzliche Brandstiftung ausgeschlossen.

Die Kriminalpolizei Dillingen ermittelt derzeit in Richtung fahrlässige Brandstiftung oder technischer Defekt. Am Haus selbst ist nur am kaputten Giebelfenster der Schaden zu erahnen.

57. Landesfeuerwehr Leistungsbewerbes 2019 in Breitenwang

Jährlich veranstaltet eine Feuerwehr aus Tirol den Landesfeuerwehr Leistungsbewerb.

Im Jahr 2019 hat die Freiwillige Feuerwehr Breitenwang/Mühl die Ehre, diese Veranstaltung auszutragen. 

Bei dieser Großveranstaltung werden ca. 3.000 Teilnehmer sowie 2.000 Besucher erwartet.

Als größte Feuerwehrveranstaltung Tirols ist dieses Event weit über die Landesgrenze hinaus bekannt. 

Lassen Sie sich dieses Event nicht entgehen und besuchen Sie uns am 24. und 25. Mai 2019 in Breitenwang.
http://www.landesbewerb2019-breitenwang.at/

 

2019 0216 Einsatz 08 2019 1Genderkingen: Ein Pilot und sein Begleiter geraten bei einem Übungsflug über Genderkingen in Schwierigkeiten. Zahlreiche Rettungskräfte eilen zum Flugplatz.

Dutzende von Feuerwehrleuten sowie mehrere Polizeibeamte, die Besatzungen von zwei Notarztfahrzeugen und zwei Rettungswagen stehen gespannt an der Piste des Flugplatzes Genderkingen. „Er versucht es jetzt“, sagt einer der Beobachter – und meint damit den Piloten, der zusammen mit einem Begleiter in einem Flugzeug schon längere Zeit über dem Gelände kreist. Die beiden Männer, beide 56 Jahre alt, haben ein Problem: Der Motor ist offenbar defekt, dreht nur noch auf Vollgas und lässt sich nicht abregeln. Dies hat der Pilot, der an diesem Freitag bei bestem Wetter um etwa 10.40 Uhr gestartet war, dem Tower in Genderkingen mitgeteilt. Es läuft ein großer Einsatz der Rettungskräfte an.

Vier Feuerwehren und zwei Notärzte vor Ort

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Genderkingen, Rain, Feldheim und Hamlar, die Unterstützungsgruppe Örtlicher Einsatzleiter - insgesamt 95 Kräfte - sowie die übrigen Helfer, darunter auch ein Fachberater des Technischen Hilfswerks, eilen zum Fluggelände. Die Feuerwehr baut eine Löschwasserversorgung neben der Landebahn auf. An dieser stehen auch zwei Fahrzeuge aus Genderkingen und Rain bereit, die mit Wasserwerfern ausgestattet sind. Die Einsatzleitung übernimmt Kreisbrandinspektor Jürgen Scheerer.

2019 0210 Einsatz05 2019Staudheim: Im Teilen des Lechgebiets ist am Sonntagvormittag der Strom ausgefallen. Was dafür die Ursache war.

Kein Fernsehen, kein Licht, kein Spiegelei zum Frühstück: Sonntagvormittag gab es in Burgheim, Staudheim, Mittelstetten, Neuhof und in Teilen von Niederschönenfeld keinen Strom. Ursache für den Ausfall im LEW-Netz war ein defekter Strommast bei Mittelstetten, dessen Beschädigung gegen 9.25 Uhr zu einem Kurzschluss führte.

Wie ein Sprecher der Lechwerke sagte, wurde die Stromversorgung ab 10.15 Uhr wieder peu à peu aufgebaut, gegen 11 Uhr waren dann wieder alle Haushalte am Netz. (clst)
Pressebericht  aus der Donauwörther-Zeitung.

2019 0104 JahreshauptversammlungRain: Ersatz für das 27 Jahre alte Drehleiter-Fahrzeug

In der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Rain blickten Vorsitzender Erich Bentzinger, Kommandant und Kreisbrandmeister Peter Mikschl und weitere Vorstandsmitglieder auf 2018 zurück. Sie informierten über 165 Einsätze und über 25 gut besuchte Übungen, Leistungsprüfungen und Lehrgänge, wie auch über Termine, die geprägt waren vom guten Miteinander.

Mikschl bedankte sich bei allen Kameraden für deren Einsatzbereitschaft bei 22 Bränden, 135 technischen Hilfseinsätzen – davon 79 bei einem Unwetter im Mai 2018 – und fünf Sicherheitswachen. Sieben mal wurden Fehlalarme bearbeitet. „Das alles ergibt 1613,5 Einsatzstunden“, so Mikschl. In der Brandschutzwoche habe man eine Einsatzübung bei Dehner zusammen mit den Feuerwehren Mittelstetten, Staudheim, Niederschönenfeld, Unterpeiching, Oberpeiching, Genderkingen, Feldheim, Münster und der Rainer Rot-Kreuz-Bereitschaft durchgeführt. „Es galt, Personen unter Atemschutz zu retten und einen angenommenen Brand zu löschen“, sagte der Kommandant.

Sein Dank galt Bürgermeister Gerhard Martin und dem Stadtrat „für die beständige Unterstützung“. Diese zeige sich etwa darin, dass 2019 ein neues Drehleiterfahrzeug das 27 Jahre alte Auto ersetzen werde.

In seinem Bericht – verlesen von Stefan Neumann – erwähnte Schriftführer Simon Briglmeir die Frühjahrsdienstversammlung der Kommandanten und Stellvertreter aus 44 Kreis-Kommunen in der Dreifachturnhalle im Februar 2018, die Teilnahme vor allem von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr an der Flursäuberungsaktion des AWV und das „Frühjahrsgrillen“ am FFW-Gerätehaus. Bei der Maifeier am Schloss, ausgetragen von der FFW Rain, habe man schon zu Beginn um 18 Uhr 700 Besucher begrüßen können. „Es war eine absolut gelungene Veranstaltung“, erinnerte sich Briglmeir.

Nach Wintereinbruch krachte es häufiger. Der Schaden war teils immens. Die B16 musste sogar gesperrt werden.

Mehrere tausend Euro Schaden

Es kam zum Zusammenstoß mit einem Auto, das einen Hänger mitführte. Es handelte sich dabei um ein Fahrschulgespann, das von einem 18-Jährigen gefahren wurde. Der 43-jährige Fahrlehrer saß auf dem Beifahrersitz. Laut Polizei entstand ein Gesamtsachschaden von gut 13000 Euro. Verletzt wurde allerdings niemand.

Um 10.50 Uhr war am selben Tag eine 48-Jährige mit ihrem Pkw auf der B16 bei Rain in Fahrtrichtung Neuburg unterwegs. Sie wollte mit ihrem Fahrzeug auf der Abfahrt Rain-West abfahren und bremste auf der schneebedeckten Fahrbahn. Sie gereit sodann ins Schleudern und kam schließlich auf der Fahrbahnmitte zum Stehen. Der nachfolgende 59-jährige konnte mit seinem Auto nicht mehr anhalten. Es folgte auch hier der Zusammenstoß. Die 46-jährige Beifahrerin des Mannes wurde leicht verletzt, der Gesamtschaden liegt nach Auskunft der Polizei in Rain bei etwa 20000 Euro. Während der Unfallaufnahme war die B 16 komplett gesperrt. 15 Mann der Feuerwehr Rain unterstützten die Polizei. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

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