Starke Gemeinschaft im Einsatz
Mit der konsequenten Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplans der Stadt Rain werden die Leistungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft der Feuerwehren im Stadtgebiet weiter gezielt gestärkt. Ein wichtiger Meilenstein ist dabei die Einführung einer Atemschutzgruppe bei der Freiwilligen Feuerwehr Bayerdilling, die zugleich eine deutliche Aufwertung der technischen Ausstattung ermöglicht.
In diesem Zuge übernimmt die FF Bayerdilling demnächst das bewährte Löschgruppenfahrzeug 10 (Baujahr 2014) der FF Rain. Das moderne, allradgetriebene Einsatzfahrzeug ersetzt ein Tragkraftspritzenfahrzeug aus dem Jahr 2001 und verfügt unter anderem über einen 1.200-LiterWassertank, eine leistungsstarke Feuerlöschkreiselpumpe, einen fest verbauten Dachwasserwerfer sowie umfangreiche Ausrüstung für Atemschutz, technische Hilfeleistung und die Wald- und Flächenbrandbekämpfung. Damit wird die Einsatzfähigkeit des Standorts Bayerdilling nachhaltig verbessert.
Um möglichst vielen Feuerwehren im Stadtgebiet zeitnah eine taktische Aufwertung zu ermöglichen, entwickelte die Arbeitsgruppe Feuerwehr gemeinsam mit allen Kommandanten ein abgestimmtes Fahrzeug- und Ausstattungskonzept, das einstimmig befürwortet wurde. Auf dieser Grundlage stellte die FF Bayerdilling den entsprechenden Antrag.
Parallel dazu profitiert auch die FF Wächtering von dieser Neustrukturierung. Sie übernimmt das freiwerdende Löschgruppenfahrzeug 8 der FF Rain und erhält damit erstmals ein eigenes Einsatzfahrzeug. Dies bedeutet eine erhebliche Steigerung der Leistungsfähigkeit gegenüber dem bislang genutzten Tragkraftspritzenanhänger aus dem Jahr 1970.
Auch die FF Rain selbst kann sich über eine deutliche Modernisierung freuen. Mit der Beschaffung des neuen Gerätewagens Logistik 2 auf MAN-Fahrgestell, aufgebaut durch die Firma Schmitz, werden ein Schlauchwagen aus dem Jahr 1973 sowie das mit der FF Wächtering getauschte LF8 ersetzt. Der GWL-2 ist unter anderem mit 2.000 Metern B-Schlauch, einer leistungsstarken Tragkraftspritze sowie 18 modularen Rollcontainern ausgestattet. Diese ermöglichen eine flexible, einsatzbezogene Beladung – von Hochwasser- und Waldbrandeinsätzen bis hin zu Notstromversorgung, Beleuchtung oder Atemschutzlogistik.
Die Investitionen unterstreichen die Entschlossenheit des Stadtrats, den Ausbau der kommunalen Gefahrenabwehr konsequent und zukunftsorientiert voranzutreiben.
Quelle: #RAINinformativ Ausgabe #0006 - Februar 2026 - Seite 9 28.02.2026
