Bayerdilling/Burgheim: Ein 40-Jähriger baut in Burgheim einen Unfall, flüchtet und verunglückt nahe Bayerdilling spektakulär. Der Schaden ist hoch – und nicht nur an dieser einen Stelle hinterlässt der Fahrer Spuren.
Ein Betrunkener ist in der Nacht auf Sonntag nahe Bayerdilling spektakulär verunglückt. Zuvor hatte der 40-Jährige bereits in Burgheim einen Unfall gebaut und war dann geflüchtet.
Nach Angaben der Polizei stieß der Mann, der aus dem Lechgebiet stammt, mit seinem Auto gegen 1.40 Uhr zunächst in Burgheim gegen einen dort geparkten Pkw. Dessen Besitzer hörte einen Knall, sah jedoch niemanden mehr. Sein Fahrzeug war massiv beschädigt. Aufgrund vorgefundener Kfz-Teile ergab sich ein Verdacht gegen einen Bekannten, bei dem es sich, wie sich später zeigte, um den Unfallverursacher handelte.
Auto bleibt bei Unfall nahe Bayerdilling auf dem Dach liegen
Etwa zehn Minuten nach dem Unfall in Burgheim fuhr dieser von Sallach in Richtung Bayerdilling. Auf der Strecke kam der 40-Jährige nach rechts von der Straße ab. Der Wagen überschlug sich mindestens fünfmal und blieb auf dem Dach auf einem Acker liegen. Ein anderer Pkw-Fahrer entdeckte das verunglückte Fahrzeug, leistete Erste Hilfe und verständigte die Rettungskräfte. Das Opfer konnte selbständig aus dem Auto gelangen. Die Beamten stellten bei dem Fahrer starken Alkoholgeruch fest. Ein Test ergab einen Wert von knapp unter 2 Promille. Die Polizisten beschlagnahmten den Führerschein. Der 40-Jährige musste auch eine Blutprobe abgeben.
Vier Feuerwehren bei Unfall nahe Bayerdilling im Einsatz
Der Sachschaden, der bei den beiden Unfällen in Burgheim und bei Bayerdilling entstand, summiert sich nach ersten groben Schätzungen auf mindestens 50.000 Euro. An der Unglücksstelle nahe Bayerdilling waren neben Polizei, Rettungsdienst und Notarzt auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Bayerdilling, Gempfing-Überacker, Riedheim-Stadel und Rain mit insgesamt rund 70 Kräften im Einsatz. Die Helfer leuchteten nach Auskunft von Kreisbrandmeister Manuel Stangl die Örtlichkeit aus und sicherten den Bereich ab. Die Straße war während der Unfallaufnahme komplett gesperrt. (wwi, AZ)
Quelle: Donauwörther-Zeitung 02.03.2026 Bericht von wwi, AZ
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